Das Gebiet des heutigen Seedorfs
Das Gebiet des heutigen Seedorfs mit seiner Lage an der in der letzten Eiszeit entstandenen Strömungsrinne Lancker Bek eignete sich in besonders für den Schiffbau. Im Auftrag des Grafen Friedrich zu Putbus baute 1782 der Schiffzimmermeister Jakob Jantzen Lundberg aus Pruchten bei Barth an dieser Stelle ein seetaugliches Schiff.
Bei einer Neuordnung des Grundbesitzes des Hauses zu Putbus, zu dem auch das Gebiet von Seedorf gehörte, im Jahr 1809 bestimmte dessen Sohn Fürst Wilhelm Malte zu Putbus, dass das Gebiet für die Ansiedlung von Fischern und Schiffern vorgehalten wird. 1812 wird im Register Lancken Granitz erstmals Seedorf erwähnt. In der Zeit der Napoleonischen Kriege nutzte die Schwedische Flotte Seedorf als Naturhafen zur Abwicklung von Truppen- und Provianttransporten.
Seedorf war hauptsächlich auch Wohnort von Schiffern. 1892 wurde der Schifferverein gegründet, dem 30 Kapitäne angehörten. Seit 1897 ist in Seedorf die Tradition des Volksvergnügens des Tonnenabschlagens bekannt. Im Jahr 1906 wurde die Brücke über die Lancker Bek erbaut.
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Rügen - eine deutsche Ostseeinsel, gilt als die sonnenreichste Insel Deutschlands. Mit langen Stränden und einer vielzahl an Ausflugsmöglichkeiten.
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Wir lieben unsere Insel
Ein beliebtes Ausflugziel ist das Kap-Arkona an der Nord-Spitze Rügens. Neben dem fantastischen Ausblick gibt es hier die Geschichte der Leuchtturm-Technik in Form von verschiedenen Leuchttürmen in Lebensgröße zu sehen. Ein Erlebnis für jung und alt.
Ein Ort, welcher komplett unter Denkmalschutz steht und nicht einmal mit einem Auto befahren werden darf. Erfahren Sie in Vitt, wie kräftezehrend, aber auch wie wunderbar das Leben als Fischer an der Ostsee einst war und zum Teil noch heute ist.
Binz um 1900
Das Seebad als Urlaubsort
Das Seebad ist als Urlaubsort für seine Kultur- und Veranstaltungsvielfalt, prächtige Bäderarchitektur, das Jagdschloss Granitz, den "Koloss" von Prora", den feinen Sandstrand und die umgebende Natur bekannt, die auch im Naturerbe Zentrum Rügen dokumentiert ist.
Fischer- und Bauerndorf
1318 wurde der Ort erstmals als "Byntze" in einer Steuererhebung der Grafschaft Streu erwähnt. Siedlungskern war die heutige Bahnhofstraße und die Rabenstraße. In der Nähe existierten die Einzelhäfe Granitz-Hof und Aalbeck. Zentrum des Kirchspiels war Zirkow.
Entwicklung zum Ostseebad
Um 1875 wurde das Baden im Meer zur Mode und die ersten Gäste kamen in den kleinen Ort. Was zur Folge hatte, dass die erste Verbindungsstraße vom Dorf zum Strand erbaut wurde (die heutige Putbuser Straße). Bereits zehn Jahre später wurde Binz zum Seebad ernannt. Daraufhin wurde stark gebaut. Es entstanden: die Strandpromenade, die Seebrücke, das Kurhaus und der Kleinbahnanschluss. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstanden keine großen Hotels, sondern Logierhäuser im Villenstil der sogenannten Bäderarchitektur.